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- Leben mit dem Rhythmus der Natur

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Imbolg, Brigid, Lichtmess – viele Namen trägt das besondere aber eher weniger bekannte Fest des 1. und 2. Februars. Die Namen beschreiben allesamt Lichterfeste und so habe ich mich auch für diesen Namen entschieden, wenn ich über dieses Jahreskreisfest spreche.

Auch ich habe diesem Fest zu Beginn meiner spirituellen Laufbahn kaum Beachtung geschenkt ...
Kühle Morgen, klare frische Luft, nebelige Felder … surreal wird es, wenn es Herbst wird.
Der Herbst wirkt oft so „verwunschen“, weil er eine der Schwellenzeiten im Jahreskreislauf darstellt. Das sind Zeiten des Übergangs – eine Art Zwischenzeit: Stunden, Tage bis hin zu ganzen Jahreszeiten können das sein. Diese Zwischenzeiten sind extrem kraftvoll. Vieles kann in ihnen bewegt und verändert werden.
Es gibt eine Zeit im Jahr – insbesondere einen Tag und eine Nacht –, die irgendwie völlig „verrückt“ ist: die Zeit der Mittsommernacht oder der Sommersonnenwende! Es ist eine Zeit voller Magie, besonderer Momente und einer ganz besonderen Stimmung.
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit eröffnet sich uns ein ganz besonderes Zeitfenster von zwölf magischen Nächten – vom 25. Dezember bis zum 6. Januar. Wir durchlaufen in dieser Zeit in kompakter Form das neue Jahr, denn diese zwölf Nächte sind Stellvertreter für die kommenden zwölf Monate.
Alles in unserem Leben folgt einem gewissen Rhythmus.

Noch vor wenigen Generationen war unser gesamtes Leben besonders vom Lauf der Sonne geprägt. Unser Schlaf, unsere Arbeit, unsere Ernte. Alles war darauf ausgerichtet, in diesem großen Rhythmus der Natur mitzuschwingen. Wir waren eingebunden.

Heute sind wir davon weitgehend unabhängig: Wenn es dunkel ist, knipsen wir das Licht an. Im Winter – wollen wir Sonne und Wärme – fliegen wir ganz einfach in den Süden. Wenn wir Erdbeeren möchten, gibt es die auch im Winter und selbst Spargel bekommen wir irgendwie schon irgendwo her. Wir können immer und zu jederzeit alles haben.
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