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Was Du unbedingt über die Reiki-Lebensregeln wissen solltest

Bettina Diederichs - psychologisch-spirituelle & energetische Beratung
Herausgegeben von in - Reiki ·
Tags: ReikiLebensregeln


Was Du unbedingt über die Reiki-Lebensregeln wissen solltest

Reiki ist ein wunderbares Werkzeug zur Harmonisierung und Heilung des Körpers. Es ist aber auch ein Entwicklungsweg, den zu Gehen es einer gewissen Geisteshaltung und Anwendung bestimmter "Lebensregeln" bedarf. Ansonsten ist es nur die halbe Sache!

Wenn Du nach den Reiki-Lebensregeln lebst, erzielst Du als Reiki-Praktizierender optimale Ergebnisse. Aber auch ohne Reiki zu praktizieren oder "eingeweiht" zu sein, können diese "Lebensweisheiten" Deine Schwingung erhöhen und Deiner spirituellen Entwicklung einen kräftigen Schub geben.

Wenn sich das für Dich gut anfühlt, lohnt es sich auf jeden Fall hier weiterzulesen.

Wie entstanden die Lebensregeln?

Viele Menschen, denen Dr. Mikao Usui mit Reiki geholfen und die er geheilt hatte, kamen nach Jahren zu ihm zurück, um sich erneut von ihm mit Reiki helfen zu lassen.

Durch Nachfragen fand er heraus, dass diese Menschen ihr Leben unverändert in Ihren alten Mustern und Lebensweisen wie vor der Anwendung weiterlebten. Das war einfacher, sorgte aber dafür, dass all die alten Blockaden und Beschwerden sich früher oder später wieder im Körper manifestierten. Dr. Usui erkannte, dass die reine Anwendung der Reiki-Energie zwar kurzfristig äußerst hilfreich, aber ohne eine veränderte Geisteshaltung eben nicht von langer Dauer sein konnte. So stellte er Lebensregeln auf, damit sich bei deren nachhaltigem Befolgen auch Denkweise, geistige Haltung und somit auch das daraus resultierende Verhalten grundlegend verändert und verbessert.

Diese Lebensregeln sind seitdem Bestandteil jeder Reiki-Ausbildung. Sie sollen dem Schüler bewusst machen, dass sein aktives Handeln für eine dauerhafte positive Entwicklung notwendig ist. Sie geben eine praktische Anleitung für ein Leben in Harmonie und Frieden − mit sich selbst und mit anderen!

Die Lebensregeln damals und heute

Ursprünglich stellte Mikao Usui die fünf folgenden Regeln auf:

• Gerade heute ärgere Dich nicht
• Gerade heute sorge Dich nicht
• Sei dankbar für die vielen Segnungen
• Verdiene Dein Brot mit ehrlicher Arbeit
• Sei freundlich zu Deinen Nachbarn

Dem "Gerade heute" wird eine besondere Wichtigkeit zugeschrieben. Es macht deutlich, dass wir an jedem Tag und in jedem Augenblick die Wahl haben: Wir können uns ärgern oder nicht, wir können uns mit Sorgen den Tag schwer machen oder nicht. Kurzum: wir können mit den Regeln arbeiten oder wir können es lassen. Bis uns diese neue Lebensweise in Fleisch und Blut übergeht und in unser Unterbewusstes sickert, müssen wir uns eine Zeit lang täglich an diese freie Entscheidung erinnern und sie uns bewusst machen.

Mittlerweile wurden durch die Erkenntnisse darüber, wie unser Unterbewusstsein funktioniert und arbeitet, die Lebensregeln angepasst und teilweise erweitert. Das Wiederholen des "Gerade heute" ist dabei für unser Gehirn eine wichtige Stütze und Hilfe und betont die Wichtigkeit im Hier und Jetzt (ergänzte Regel) zu leben:

• Gerade heute sei frei und glücklich
• Gerade heute ist für Dich gesorgt
• Gerade heute lebe bewusst im Jetzt
• Gerade heute verdiene Dein Brot ehrlich
• Gerade heute sei dankbar für alles und liebevoll zu allen Lebewesen


Was bedeuten die Regeln für uns im Alltag und wie können wir sie umsetzen?

1. Gerade heute ärgere Dich nicht
(Gerade heute sei frei und glücklich)

Je weiter ein Mensch spirituell entwickelt ist, umso höher ist seine Schwingung. Ärger und Groll hingegen haben eine niedrige Schwingung und drücken unsere Eigene somit herunter. Es ist völlig ok, zu Dingen, die uns nicht passen, unsere Meinung zu sagen und auch einmal wütend zu sein, aber dann sollten wir diese Emotionen auch loslassen. Leider beginnen wir häufig um diesen Ärger eine Geschichte zu spinnen und ziehen uns so tiefer und tiefer in die Spirale aus negativen Gefühlen. Dadurch ändern sich jedoch die Dinge nicht. Stattdessen nähren wir unseren Ärger immer weiter und schwingen immer niedriger.

Versuche Dich auf jeden Tag zu freuen und jede Situation, die in Dir Ärger hervorruft, anzunehmen und ihr etwas Positives abzugewinnen, auch wenn Du es gerade nicht sehen kannst. Allein der Gedanke, dass da irgendwo auch etwas Positives drin steckt, genügt, um Deine Schwingung hoch zu halten. Ich spreche hier nicht von Verdrängung, lediglich von der Balance und dem Yin- und Yang-Prinzip. Versuche auch in ärgerlichen Situationen, innerlich gelassen und humorvoll zu bleiben.


2. Gerade heute sorge Dich nicht
(Gerade heute ist für Dich gesorgt)

Auch Ängste und Sorgen schwingen niedrig. Lebe nicht in Angst und ständiger Sorge um die Zukunft.

Alles was wir uns so gerne in unserem Kopf an schlimmen Dingen ausmalen, ist nur eine Vorstellung. Wir wissen nicht, ob es so kommen wird. Darum ist es nicht sinnvoll, sich vorsichtshalber jetzt schon einmal in die Situation rein zu denken. Dadurch verhindern wir nicht das, was möglicherweise geschieht, sondern wir sorgen nur dafür, dass wir uns heute schon schwach und elend fühlen.

Unsere Sorgen können die Dinge nicht verhindern, ganz im Gegenteil: Gerade diese ständige Beschäftigung mit ihnen gibt den Dingen, vor denen wir uns fürchten, Energie und Kraft. Wir "versorgen" unsere Sorgen also mit der Kraft, die sie brauchen, um Gestalt anzunehmen. Wir ziehen also im schlimmsten Fall die Dinge in unser Leben, die uns so große Angst machen.

Es ist sicher richtig, mögliche Konsequenzen zu bedenken, aber dies eben rational und nicht voller Furcht und Sorge. Versuche stattdessen im Vertrauen zu bleiben, dann bist Du auch viel effektiver in der Lösungsfindung.


3. Sei dankbar für die vielen Segnungen
(Gerade heute sei dankbar für alles...)

Dankbarkeit ist eine der schnellsten und effektivsten Methoden, um unsere Schwingung zu erhöhen.

Die meisten Dinge sind durch unseren westlichen Lebensstandard so selbstverständlich geworden, dass wir selbst an unserem wirklich guten Leben ständig herumnörgeln. Kaum noch jemand erkennt den Segen, dass er regelmäßig essen darf, dass wir Bildung haben, dass selbst bei Arbeitslosigkeit und Krankheit für uns irgendwie gesorgt ist. Wir wollen stattdessen immer mehr und merken nicht, dass wir in einem Kreislauf aus "mehr wollen" gefangen sind.

Wenn wir allerdings die Dinge nicht wertschätzen, die wir haben, können wir auch die Dinge nicht wertschätzen, die wir bekommen, zumindest nicht dauerhaft. Dieses Streben nach mehr, ohne die Wertschätzung für das was da ist, ist eine Energie, die sich selbst anzieht: Es erschafft weiteres Streben nach mehr. Durch Dankbarkeit aber − auch oder besonders für die kleinen "selbstverständlichen" Dinge − schaffen wir eine Energie, die dafür sorgt, dass wir noch mehr Dinge in unser Leben ziehen, für die wir dankbar sein können.


4. Verdiene Dein Brot mit ehrlicher Arbeit
(Gerade heute verdiene Dein Brot ehrlich)

Zum Einen ist hier gemeint, dass Du nach bestem Wissen und Gewissen Deine Arbeit machst und Deine eigenen Angestellten angemessen entlohnst. Aber auch Dich selbst sollst Du nicht vergessen: Kenne Deinen Wert und wisse, was du leistest. Dafür darfst und solltest Du Dich stets entsprechend entlohnen (lassen). Das ist wichtig für den Energiefluss. Ist hier kein Ausgleich geschaffen, kommt es zu Blockaden oder Energieüberschüssen. Beides schadet letztlich dem Ergebnis und das kann jede Ebene betreffen. Dies kann sich in Verlusten, zu hohem Arbeitsaufkommen, Kündigungen oder Krankheit manifestieren. Kurzum: Baue Deinen Erfolg und Reichtum weder auf Deine Kosten noch auf Kosten anderer auf.

Zum Anderen ist hier Deine Arbeit an Dir Selbst und Deiner perönlichen Weiterentwicklung gemeint. Das bedeutet: Reflektiere Dich stets selbst und versuche aus all Deinen Erfahrungen Deine Lehren zu ziehen.


5. Sei freundlich zu Deinen Nachbarn
(Gerade heute sei dankbar für alles und liebevoll zu allen Lebewesen)

Jedes Leben − egal ob Mensch, Tier oder Pflanze − ist ein Leben und damit gleichwertig. Kein Leben ist wichtiger als das andere und jedes ist ein Ausdruck des Göttlichen. Wenn wir uns dies vor Augen führen, ist es uns möglich, jedes Lebewesen mit Liebe, Dankbarkeit und Respekt zu betrachten und ihm auch im Rahmen unserer Möglichkeiten entsprechend zu begegnen. Wir schaffen so ein harmonisches Umfeld und können in Harmonie und Einklang leben.

Vergiss auch hier nicht die Freundlichkeit Dir selbst gegenüber. Nur wenn Du wahrhaft freundlich zu Dir selbst bist, kann Deine Freundlichkeit im Außen echt sein.


Abschließend die Lebensregeln noch einmal zusammengefasst, die ich gerne als Affirmation in der Ich-Form verwende:

• Gerade heute bin ich frei und glücklich
• Gerade heute ist für mich gesorgt
• Gerade heute lebe ich bewusst im Jetzt
• Gerade heute verdiene ich mein Brot ehrlich
• Gerade heute bin ich dankbar für alles und liebevoll zu allen Lebewesen


Fühlt sich das nicht gut an?

Text: © Bettina Diederichs


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